Translations #poem HUN-GER

MICHELANGELO UTOLSÓ IMÁJA

Üllőd a föld s az égi boltra állván
oly ívet írsz karoddal, mint a nap.
Nyolcvanhat évig álltam fenn az állvány
csúcsán, Uram, de nem találtalak.

Vésőm alatt porladva hullt a márvány,
s öklömben torzó vagy bálvány maradt.
Nem leltelek meg, illanó szivárvány,
ki ott ragyogtál minden kő alatt.

Magam lettem vén kőtömb, száz bozótban
megszaggatott, mogorva, durva, szótlan,
de lelkemben még égi fény ragyog.

Hogy tudnám testem börtönét levetni?
Üss rám, ha tudsz még, vén bűnöst, szeretni
Istenszobrász! A márvány én vagyok.

(Faludy György)

MICHELANGELOS LETZTES GEBET

Dein Amboss ist die Erde und am Himmel stehend
malst du mit deinem Arm einen Sonnenbogen.
Sechsundachtzig Jahre über alles liebend
suchte ich dich, mein Herr, und hab’ nichts gefunden.

Unter meinem Meißel bröckelt der Marmor,
und in meinem Faust blieb Torso und Idol.
Ich habe dich unter jedem Stein gesucht, hohl,
du warst das Lichtmotor.

Ich bin selber ein alter Stein geworden,
durch jeden Sturm rauer und verborgen,
in meiner Seele aber brennt noch Himmelslicht.

Ich will frei sein von den alten Trieben
Kannst du noch den alten Sünder lieben,
göttlicher Bildhauer? Dann schlage zu, der Stein bin ich!

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Translations HUN-GER #poems

FURULYASZÓ

Mi fáj?

Mi volt

és elszökött,

emléke leng

a táj fölött.

A vándor-út,

a zsák,

a bot,

meg nem becsültem

s elhagyott.

(Weöres Sándor)

 

FLÖTENMUSIK

Was schmerzt dich?

Was war

und ist vorbei,

die Erinnerung

schaukelt wie Blei.

Der Wander-weg,

der Beutel,

der Stick,

ich habe sie nicht geschätzt

sie verliessen mich.

Sonne, Legende, Donauwelle

Die Sonne wirft Licht auf meine Hand

und an die Donauwellen,

die mich blinden,

wie die schattigen Falten meiner Haut,

als das Schiff Legende mit der Sonne im Rücken

vorüberfährt.

#Gedicht